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Pressemitteilungen

 

 

Berlin, 23. September 2015:

Infektionsschutz sektorenübergreifend denken
Initiative Infektionsschutz warnt vor anhaltender Prävalenz multiresistenter Krankenhauskeime und fordert flächendeckendes, systematisches Vorgehen – auch für seltene Keime und in der Pflege

 

Berlin, 23.09.2015. In Intensiv- und Normalstationen deutscher Krankenhäuser sind die seltenen 4MRGN (Gram-negative Erreger, resistent gegen alle vier Antibiotikagruppen) nachweisbar. Das geht aus den nun veröffentlichten Ergebnissen einer Punktprävalenzstudie hervor, die die Initiative Infektionsschutz in Kooperation mit dem BMBF-Projekt „HICARE“ alle zwei Jahre durchführt. Die Daten der Erhebung unter 364 Krankenhäusern wurden nun in Berlin vorgestellt und zeigen zudem, dass die Verbreitung von MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) gegenüber der vorherigen Untersuchung von 2012 zugenommen hat.

 

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Berlin, 31. März 2015:

Infektionsschutz besser vergüten 
Initiative Infektionsschutz fordert Bekenntnis zur Finanzierung von konsequentem Screening für Risikopatienten in allen Gesundheitseinrichtungen

 

Berlin, 31.03.2015. Die Bundespolitik reagiert auf den Notstand an deutschen Krankenhäusern: Am 23. März veröffentlichte das Gesundheitsministerium einen Zehn-Punkte-Plan zur Verbesserung der Krankenhaushygiene. Die Finanzierung der notwendigen Maßnahmen bleibt jedoch unklar. Einen konkreten Ansatz dazu verfolgt ein Antrag, der die extrabudgetäre Vergütung von mikrobiologischen Screenings in Krankenhäusern zum Ziel hat. Die Länder Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein brachten ihn Ende März in den Bundesrat ein. Die zusätzlichen Finanzmittel sollen Kliniken helfen, die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) konsequenter umzusetzen.

 

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Berlin, 31. März 2014:

Krankenhaushygiene – seit 2011 hat sich viel in Deutschland getan

 

Berlin, 31.03.2014. Mit der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), dem Erlass von Länderhygieneverordnungen und dem Hygiene-Förderprogramm zur besseren personellen Ausstattung der Krankenhäuser sind wichtige Fortschritte erzielt worden. Proaktive und reaktive Strategien können so in den Dienst der „Praxis einer Guten Krankenhaushygiene“ gestellt werden. Diese wird sich zu einem wesentlichen Element der Sicherheitskultur zum Infektionsschutz des Patienten entwickeln.

 

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Berlin, 12. Februar 2014:

Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen vermeiden
Wissenstest für Mitarbeiter im Gesundheitswesen jetzt online

 

Berlin, 12.02.2014. Gefäßkatheter sind bei der Behandlung von Patienten nicht wegzudenken: Sie ermöglichen unter anderem das Verabreichen von Medikamenten, Elektrolyten und Blut. Leider birgt ihre Anwendung bei unsachgemäßer Handhabung aber auch Risiken für den Patienten – zum Beispiel eine Begünstigung von Infektionserkrankungen. Für die wirksame Infektionsprävention ist die Kenntnis anerkannter Regelungen und Anwendungshinweise daher unabdingbar. Die 2002 von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) veröffentlichte Empfehlung zur „Prävention Gefäßkatheter-assoziierter Infektionen“ vermittelt das Grundlagenwissen zur sachgemäßen Anwendung von Gefäßkathetern. Derzeit findet eine Überarbeitung dieser KRINKO-Empfehlungen statt, um den aktuellen Stand der Technik und des Wissens abzubilden.

 

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